Füllungstherapie

Karies, auch als Zahnfäule bezeichnet, ist eine multifaktorielle Erkrankung der Zahnhartsubstanz. Beteiligt an der Kariesentstehung sind sowohl Mikroorganismen als auch zuckerreiche Ernährung. Mikroorganismen verstoffwechseln Kohlenhydrate aus der Nahrung zu Säuren und diese führen über die Entmineralisierung des Zahnschmelzes zur Kariesentstehung. Die Entkalkung des Zahnschmelzes als Vorstufe einer Karies lässt sich noch durch intensive Fluoridierungsmaßnahmen remineralisieren, so dass der Kariesprozess gestoppt werden kann. Sobald die Karies bis in das Zahndentin vorgedrungen ist, muss die befallene Zahnhartsubstanz ausgeräumt und der entstandene Defekt mit einem Füllungsmaterial versorgt werden. Kassenleistung stellt hier seit Jahren der Füllungswerkstoff Amalgam dar. Amalgam wird in unserer Praxis jedoch aufgrund aktueller Bedenken nicht verwendet. Befinden sich im Patientenmund verschiedene Metalle wie Gold und Amalgam, können im Blut erhöhte Quecksilberwerte nachgewiesen werden, da durch die elektrochemische Korrosion im Mund Quecksilberionen aus dem Amalgam gelöst werden können. Es kann zu neurotoxischen Wirkungen kommen; bei Schwangeren und Nierengeschädigten ist grundsätzlich auf die Verwendung von Amalgam zu verzichten. Daher arbeiten wir in unserer Praxis mit hochwertigen Kunststofffüllungen in Zahnfarbe, die für Kassenpatienten als Service ohne Zuzahlung angefertig werden. Als Alternative bieten wir gegen Zuzahlung eine hochaesthetische Kunststofffüllung mit keramischen Füllpartikeln an, die eine hohe Bruchzähigkeit sowie eine hervorragende Randqualität aufweist. Dieses Füllungsmaterial reicht somit auch hinsichtlich Qualität und Ästhetik an Keramik heran.